Auch 2017 wird es ein Klimacamp im Rheinland geben!

Das diesjährige Klimacamp wird vom 18. bis 29. August im Rheinland stattfinden. In diesem Zeitraum sollen im Rahmen des Flächenkonzeptes 2017 vielfältige Bildungs- und Kulturveranstaltungen sowie Protestaktionen verschiedener Akteure veranstaltet werden. Auch die Degrowth-Sommerschule wird 2017 wieder auf dem Camp zu Gast sein.

Nächstes Plenum 24. bis 26. Februar in Wuppertal

Wenn ihr Lust habt die Camps oder die Sommerschule mit zu organisieren, dann kommt zum nächsten Treffen vom 24. bis 26. Februar nach Wuppertal. Am Freitag wird es bereits ein Treffen der Orgastrukturen des Barriocamps geben, mehr dazu findet ihr hier. Ihr seid herzlich eingeladen an den Treffen teilzunehmen und gemeinsam mit uns die Klimacamps 2017 zu wuppen.

Adresse:
Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Schluchtstraße 21
42285 Wuppertal

Damit wir besser planen können, bitten wir um vorherige Anmeldung unter klimacamp-im-rheinland[ÄTT]autistici.org.

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Eingang zum Klimacamp

Was ist das Flächenkonzept?
Beim Flächenkonzept geht es darum, dass in einem Zeitraum Ende August 2017 verschiedenste Aktionsformen im Rheinischen Braunkohlerevier solidarisch nebeneinander stattfinden. Das können Demonstrationen, Kleingruppenaktionen, Menschenketten, Massenaktionen Zivilen Ungehorsams und vieles mehr sein. Thematisch gibt es im Rheinland einen Fokus auf Braunkohlewiderstand und Klimagerechtigkeit, dieser kann aber gerne erweitert werden! Für das Konzept braucht es vermutlich mehrere Camps oder ein zentrales Camp und verschiedene kleinere, die sich teilweise Infrastruktur teilen.

Was ist das Klimacamp?
Klimacamps sind das Herz der Klimabewegung. Auch im Rheinland werden wir …
…alternativ zusammenleben: herrschaftskritische Selbstorganisierung, eigene Stromversorgung, Kompostklos, Musik und vieles mehr!
…Vernetzung schaffen. Auf dem Camp lernen sich nicht nur Menschen, sondern auch Bewegungen kennen.
…uns bilden. Es wird Kurse, Workshops, open space, Podiumsdiskussionen, Räume und Programm für Kinder und Jugendliche sowie ein Kulturprogramm geben. Inhaltlich wird ein vielfältiges Programm von der theoretischen Analyse des Klimawandels bis hin zum praktischen Windradbauen geboten. Wir werden uns täglich einem Thema widmen, das wir in verschiedenen Formaten auf dem Camp behandeln und mit allen diskutieren möchten, z.B. „Systeme verstehen“ oder „Utopien entwickeln“. (s.u. Tagesthemen)
…Aktionen gestalten. Schon in den letzten Jahren gab es parallel zum Klimacamp immer Protestaktionen. Im Jahr 2015 war es die Aktion ENDE GELÄNDE und letztes Jahr war das Aktionslabor zu Gast auf dem Klimacamp. Auch 2017 sollen im Rahmen des Flächenkonzeptes vielfältige Proteste und Aktionen stattfinden.

Was ist die Degrowth-Sommerschule?
Die Degrowth-Sommerschule wird dieses Jahr zum dritten Mal auf dem Klimacamp stattfinden. In den letzten beiden Jahren haben wir uns intensiv mit „Klimagerechtigkeit“ und „Skills for System Change“ befasst. Genaueres zur Sommerschule 2017 erfahrt ihr in Kürze hier.

Warum im Rheinland?
Seit 2010 findet jedes Jahr im Rheinischen Braunkohlerevier ein Klimacamp statt. Das Kohlerevier ist die größte CO2-Quelle Europas. Für den Kohleabbau werden immer noch Menschen zwangsumgesiedelt und Dörfer und Landschaften zerstört. Neben dem Klimacamp gibt es seit 2012 eine Waldbesetzung im Hambacher Forst. Letztes Jahr kam es bei der Aktion „Ende Gelände“ zu einem Höhepunkt der Klimabewegung: Mehr als tausend Menschen besetzten für einen Tag einen Tagebau im Rheinischen Revier.