Nächstes Orga-Treffen von Klimacamp und Degrowth-Sommerschule 2016

Das nächstes Orga-Treffen von Klimacamp und Degrowth-Sommerschule 2016 findet vom  26.05. – 29.05.2016 in der Jugendherberge Bernkastel-Kues statt.

Es ist wie immer offen für Menschen, die noch mit in den Orgaprozess einsteigen und mit allen gemeinsam ein kraftvolles und widerständiges Klimacamp 2016 auf die Beine stellen wollen.

Bitte tragt euch euch hier ein, damit wir wissen mit wieviel Menschen wir rechnen können.

Anfahrt und Tagesordnung findet ihr hier.

System Change not Climate Change!                                                                                            We are unstoppable! Another World is possible!

 

 

 

Call for Courses der Degrowth Sommer Schule 2016 ist raus!

Gemeinsam mit der Degrowth Sommer Schule hat das Klimacamp im Rheinland dieses Jahr das Thema „Skills for System Change“. In zahlreichen Workshops, Kursen und Bewegungsdiskussionen werden wir Fähigkeiten für die gesellschafftliche Veränderung erlernen. Die mehrtägigen Kurse werden dabei von der Degrowth Sommerschule organisiert.

Den vollständigen „Call for Courses“ der Degrowth Sommer Schule 2016 findet ihr hier. Weiter unten im Call findet ihr auch erste Infos zum weiteren Programm auf dem Klimacamp. Dazu wird es aber auch bald noch mal einen eigenen Call geben.

Vorbereitungen für 2016

Die Vorbereitungen für das Klimacamp 2016 laufen auf Hochtouren. Das erste Vorbereitungstreffen mit sage und schreibe 45 Menschen ist erfolgreich gewesen. Mit vielen neuen Menschen und vielen neuen Ideen sind wir hochmotiviert dieses Jahr wieder ein lautes, radikales, freches und buntes Klimacamp auf die Beine zu stellen. Nach AG-Gründungen und allgemeinen Absprachen findet nun auch schon das nächste Treffen statt.

Vom 26. bis 28. Februar in Leipzig

Wenn ihr Interesse habt kontinuierlich mitzuarbeiten und das Klimacamp 2016 zu einem weiteren großen Erfolg werden zu lassen dann schreibt uns doch. Dann gibts noch weitere Infos.

klimacamp-im-rheinland@autistici.org

Für eine weltweite Klimabewegung!                                                                                                 System Change not Climate Change!

 

Vielfalt der Kohleproteste: Gewalt gegen Aktivist*innen nimmt zu

Erkelenz, 18.08.2015 Am Montag ging das diesjährige Klimacamp im Rheinland zu Ende, welches in Lützerath nahe dem Braunkohletagebau Garzweiler stattfand. Während auf ein erfolgreiches Klimacamp mit weit mehr als den erwarteten 1000 Teilnehmenden zurückgeblickt werden kann gehen die Kohleproteste jedoch weiter: nicht nur ist durch das Bündnis „Ende Gelände“ am Samstag der Tagebaubetrieb in Garzweiler von 1500 Aktivist*innen zum erliegen gebracht worden, sondern seitdem wird auch der Tagebau Hambach wieder zum Ziel der Proteste.
Mit verschiedenen Aktionen machen Aktivist*innen darauf aufmerksam, dass der Abbau und die Verstromung von Braunkohle einen immensen Schaden für Umwelt, Klima und Mensch bedeutet, der so nicht hinzunehmen ist. Am Sonntag wurde in Hambach ein Bagger besetzt, seit der Nacht auf Montag wurden verschiedene Abschnitte der Hambachbahn besetzt. Diese Aktionen werden von Kleingruppen durchgeführt, deren Beteiligte oft seit langem und dauerhaft aktiv in den Protesten gegen die Braunkohle sind.
„Dass verschiedene Journalist*innen während Ende Gelände Platzverweise bekommen haben, teils sogar von unverhältnismäßig reagierender Polizei mit Kabelbindern gefesselt oder mit Pfefferspray angegriffen worden sind, ist natürlich nicht in Ordnung. Aber die extremen Repressionen, die Gewalt, die den Aktivist*innen aus dem Umfeld des besetzten Hambacher Forstes bei so gut wie jeder Aktion widerfährt, findet kaum Erwähnung.“, so Pia Starke vom Presseteam des Klimacamps. Bezug genommen wird hierbei auch auf eine Solidaritätsdemonstration für einen seit nunmehr vier Wochen im Hungerstreik befindlichen gefangenen Anti-Kohle-Aktivisten, die vergangene Woche vollständig von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde.
„Der Umgang mit Aktivist*innen, die sich gegen die Braunkohle einsetzen, ist in letzter Zeit zunehmend härter geworden. Ob die Polizei oder RWE-Security-Mitarbeitende, immer häufiger sind sie es, die unverhältnismäßig gewalttätig durchgreifen. Bewusste Falschdarstellungen tragen noch dazu bei, den Rückhalt der Aktivist*innen zu schwächen. Aber egal, welche Formen des Protests man legitim findet: davor, dass hier in zunehmendem Maße Gewalt gegen Menschen ausgeübt wird, die sich mit ihrem Leben für etwas einsetzen, woran sie glauben, sollte niemand die Augen verschließen.“
Abschließend merkt Starke an: „Es gibt verschiedene Arten des Protests. Und wenn diese keine Gewalt zum Ziel haben, ihnen aber mit Gewalt begegnet wird, dann haben sie die volle Unterstützung aller verdient, denen die Umwelt und das Klima am Herzen liegen.“

Das Camp ist vorbei, der Widerstand geht weiter

Das Klimacamp 2015 ist vorbei und war so erfolgreich wie noch nie. Am Wochenende waren bis zu 1600 Menschen während der Aktionstage auf dem Camp. Es fanden weit über 50 Workshops statt in denen Windräder gebaut, über den Kapitalismus diskutiert und die nächsten kreativen Aktionen in Paris geplant wurden. Unsere Infrastruktur war an der absoluten Belastungsgrenze, aber gemeinsam haben wir alle Herausforderungen gemeistert. Wir hatten Gäste aus der ganzen Welt von Kanada, USA über Equador, Jordanien bis Indien. Ungefähr 50 Nationalitäten waren auf dem Camp und haben von ihren Klima Aktionen vor Ort berichtet. Das Klimacamp 2015 war ein klares Zeichen, dass die weltweite Klimabewegung in der Offensive gegen die fossilen Energien ist. Der Abbau ist fast abgeschlossen und wir werden uns alle ein wenig erhohlen müssen nachdem wir in den letzten Wochen alles gegeben haben.

Es gibt noch keine letzte Hochrechnung unserer Finanzen, aber die letzte Rechnung der Küche hatte ein Finanzloch von einigen tausend Euro. Wer uns unterstützen möchte:
Kontoinhaber: Nandu Trägerverein e.V.
IBAN: DE47430609671115861200
BIC: GENODEM1GLS
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
Stichwort: Klimacamp im Rheinland
Hinweis: Wer eine Spendenquittung möchte, bitte zusätzlich eine Mail mit Name und Anschrift an buchhaltung@nandu.net schreiben, damit sie zugestellt werden kann

Nach der Sommerpause sehen wir uns hoffentlich alle am 7. und 8. November auf der Aktionskonferenz in Leipzig. Dort werden wir planen wie es im nächsten Jahr und im Dezember in Paris weiter geht.

Wir danken allen die teilgenommen haben oder uns unterstützt haben.